Weber, Andreas Paul, Graphiker und Maler (1893-1980).

180,00 

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift Schretstaken, 8. VIII. 1972, Fol. 2 Seiten. Briefkopf. Gelocht.

Vorrätig

Beschreibung

An Hans Dollinger: „[…] Ich saß bis jetzt immer über meinen Lithographien zum kritischen Kalender 1973 und weil der Verlag drängte, mußte alle Post liegen bleiben. Mich interessiert, wer Ihre Arbeit verlegen wird, ich gebe die Erlaubnis zum Abdruck und das Honorar soll in diesem Falle keine Rolle spielen, aber: das Verhängnis (der Sturz in den Sarg) ist aus der Broschüre Ernst Kickisch, ‚Hitler – ein deutsches Verhängnis‘ Widerstands-Verlag Berlin 1932 – und ‚…und komme nach kurzer Pause wieder‘ aus der Zeitschrift ‚Widerstand‘ 1934. Wie weit gehen Sie in der Zeit? – ich frage, weil nach diesen 2 Zeichnungen noch viele andere politische Themen entstanden sind ich verweise auf die seit 1959 erscheinenden Kritischen Kalender […]“ – 1928 trat Weber in Kontakt zum Widerstandskreis um Ernst Niekisch, für dessen Zeitschriften „Widerstand“ und „Entscheidung“ er politische Satiren zeichnete. Er illustrierte auch Niekischs Schrift „Hitler — ein deutsches Verhängnis“ (1932).